So, musste für die Filmzeitschrift ‘Little White Lies’ 2 illustrierte Cover gestalten. Es sollten im groben Sinne Portraits der Hauptcharaktere sein. Die Filme waren ‘Tree of Life’ und ‘Super 8′:
Fotoprojekt
02.14
In den letzten 2 Wochen habe ich meinem Kommolitonen David bei einem Fotoprojekt ‘geholfen’. Für einen Fotowettbewerb brauchte er ein paar Freiwillige. Weil ich total nett bin (haha) hab ich mitgemacht. Zugegebenermaßen wusste ich nicht was auf mich zukommt. Sein Konzept beinhaltete Emotion, insbesondere Trauer und Verzweiflung festzuhalten. Da ich, wie die meisten anderen Teilnehmer, nicht auf Kommando heulen kann musste ich mir Zwiebelsaft in die Augen schmieren. Selbe Wirkung, ohne Rotznase.
Hier das Video vom making.of. Man kommt keinen Virus wenn man auf den link klickt und am Anfang könnte vielleicht Werbung kommen. Einfach abwarten.
Hier das Finale Ergebnis (wenn man draufklickt wird es größer):
Eine dicke Lippe riskiert…
02.04
Gestern hab ich Brianne in ihrer Wohnung besucht. Nett da. Auf dem Weg nach draußen hab ich eine Stufe übersehen, bin gestolpert und hab meinen Sturz gebremst indem ich mit meinem Mund gegen ein Auto geknallt bin. Mit Anlauf. Brianne meinte es sah aus als hätte ich versucht den BMW zu essen. Tut nicht weh, sieht aber ziemlich doof aus.
Ruhm und Ehre!
01.30
Besuch Besuch! Man ist erfreut! am 9.2. kommt der Markus, am 9.3 der Chriswolf, am 12.3. Meike und Jean Pierre, am 28.3. die Martha und ich freu mich. Ein Freund von uns hat letztens in einem Pub Jude Law getroffen. Es wird Zeit, dass wir anfangen zu stalken.
Sonst nix neues. Wäre manchmal gern zu Haus, aber dann haben wir hier Spaß und dann geht’s wieder.
Vor 2 Jahren hab ich der Laura zum Geburtstag ein Bild gemalt. Laura mag große Kraken und Wale, besonders wenn die miteinander kämpfen. Jetzt hat sie das fein Rahmen lassen. So muss das sein!
Huhu!
01.22
Ja, wir sind wieder in London und die meiste Zeit war ich damit beschäftigt an einem Projekt zu arbeiten, dass ich letzten freitag abgeben musste.
Ich musste eine Geschichte nur mit Schrift “illustrieren”, binden und alles. Das war anstrengend. Das ist dabei rumgekommen:
Ich werd hier nicht alles hochladen, weil der Wettbewerb noch läuft.
Des weiteren ist Brianne jetzt endlich hier in London. Manch einer mag sich erinnern, dass ich 2004 an einem Amerikaaustausch teilgenommen habe. Sie war sozusagen meine ‘Austauschschwester’ und wir stehen seitdem noch in Kontakt. Sie kam mich mehrmals in Deutschland besuchen, hat 6 Monate in mannheim studiert und jetzt ist sie nach London gezogen. Das freut!
Laura hatte auch Besuch von 2 Freundinnen aus Deutschland. Mit denen waren wir zusammen auf dem Highgate Friedhof, ein uralter, privatisierte Friedhof dessen berühmtester “Bewohner” Karl Marx ist. Warum guckt man sich einen Friedhof an? Weil das Ding unglaublich schön ist. Man muss sogar Eintritt bezahlen, um dort hinein zu kommen. Das Geld wird für Restaurierungen genutzt. Aber gerade der Charme des mit Efeu überwuchertem Friedhofes macht viel aus. Manch einer wird das Buch “Her Fearful Symmetry” von Audrey Niffenegger kennen. Es spielt dort. Das erste Bild zeigt die dort oft erwänte “Egyptian Avenue”:


Ich habe diese Bilder NICHT gemacht.
Gestern, nachdem wir dann endlich unsere Projekte abgegeben haben, sind wir 3 zusammen nach Windsor gefahren. Ungefähr 40 Minuten außerhalb Londons. Dort befinder sich das immernoch bewohnte Zweitschloss der Königsfamilie. Man kann sich am Eingang des Geländes Kopfhörer leihen und sich von einem Hörguide über das ganze Gelände und durch das Schloss führen lassen. In der St. Georges Chapell sind viele alte Königinnen und Könige begraben. Im Boden eingelassen befand sich das Grab von Henry VIII, der nicht gerade ein netter Mensch war (google hilft weiter). Jeder, der durch die Kapelle geht, latscht da drüber. Das wird’s ihm zeigen!
So, im Moment hab ich nicht ganz so viel zu tun. Es geht. Also werden wir uns wieder ein bischen touristischer Verhalten.
Nun was ganz anderes: ich freu mich natürlich über jeden Besuch, den ich bekomme. Nun hatte aber jeder die Idee nicht in 2011, aber in 2012 zu kommen. Erwartet nicht, dass wenn ihr mir sagt: “Hey, ich hab mir überlegt, ich komm am Wochenede des 17. März 3 Tage” (nur ein beispiel) dass ich da kann. Das geht nicht. Die anderen Mädels bekommen auch Besuch und es könnte hier ziemlich voll werden. Also, als ich sagte, sagt mir FRÜH GENUG bescheid, meinte ich FRÜH GENUG!!!! nicht 1 woche, nicht 2 wochen, mindestens 1 Monat voher und geht selbst dann nicht selbstverständlich davon aus, dass hier Platz ist. Vom 30 März bis Mitte April sind wir auch in Deutschland.
YAY!
12.14
Morgen geht’s erstmal zurück. Das hier musste ich diese Woche nur noch abgeben. Ein Konzept für einen Automaten, der alte Bücher annimmt und neue ausspuckt. Mehr Details auf den Boards: (die kann man anklicken, dann werden die groß)
Noch 12 Tage
12.05
Hallo liebe Leute!
Da hab ich aber lang nicht mehr geschrieben, was? Tut mir sehr leid, aber ich war sehr damit beschäftigt mich selbst zu bemitleiden. ![]()
Neue Projekte standen auf dem Plan und ich arbeite gerade daran meinen Buchautomaten (siehe unten) darzustellen und zu erklären und “auszudesignen”. Wobei es bei diesem Projekt nicht ganz um design, sondern mehr um gute Erfindungen geht.
Nebenbei steht ein weiteres Projekt auf dem Plan: Die ISTD (international society of typographic dsigners) hat einen Designwettbewerb ausgeschrieben. Also arbeite ich grade daran die Kurzgeschichte “The Waitress” in einer ‘TOTAL EXPERIMENTELLEN BUCHFORM OHNE BILDER’ zu illustrieren. Spaß!
Na, da hab ich letzte Woche so hart gearbeitet, sitzend, vorm Computer und meinem Notizbuch. So viel, dass mein Nacken meinte es sei jetzt genug und so blieb wie er war. Drehen ging nicht. 2 Tage lang. Nun ist es hier nicht gerad so, dass man mal locker 2 Tage Pause machen kann, ohne ein schlechtes Gewissen zu haben. Neben diversen Projekten schwebt ja auch noch die Bachelorarbeit im Hintergrund.
Also habe ich mich an einem Tag hingelegt und am nächsten Tag war ich mit Xenia Weihnachtsshoppen in London. Weihnachtsterror in London. Weihnachtskrieg in London.
Wenn man in Köln am Samstag den 24.12 auf der Hohe Straße noch Einkäufe tätigen muss ist das ungefähr genauso schlimm, wie hier am 3.12.
Die Straßen hier sind groß und die Geschäfte auch, aber nicht groß genug für 3 Mio. Menschen. Am Anfang entschuldigt man sich noch, wenn man aus versehen gegen jemanden stößt. Dann entschuldigt man sich icht mehr. Dann fängt man an, die Leute wegzudrücken. Dann tritt man nur noch um sich. Nein, tut man nicht, aber man möchte. Besinnliches Weihnachtstreten.
Spaßig war auch, als hier im Norden Londons eine Hauptwasserleitung geplatzt ist und 7 Stadtteile kein Wasser hatten. Nichts ging mehr. Man weiß erst, welchen Luxus wir haben, wenn dieser Luxus erstmal weg ist. Die morgendliche Dusche, Zähne putzen, TRINKEN. Eigentlich wärs mal gut, wenn es einmal im Jahr einen Tag ohne Wasser gäbe, UNANGEKÜNDIGT! Es reicht nicht, nur im Fernsehen zu sehen, dass es mancherorts kein Wasser gibt.
Wir gucken kein Fernsehen mehr hier. Es ist zu schlecht. Besser als in Deutschland, aber zu schlecht. Laut der englischen Nachrichten fängt Deutschland grade wieder einen Krieg an, bei dem es um Geld geht. Das Land besteht nur aus geldgeilen Egoisten und ist sowieso an allem Schuld. Außerdem hat der Krieg mit dem Iran schon angefangen. So, wie sich das hier anhört, ist das eine beschlossene Sache.
Die lieben Leute haben mir die Zeit versüßt. Da hab ich mich gefreut und musste ein bisschen weinen.
Noch 12 Tage, dann komm ich wieder. Geduld, Geduld. Besinnliche Weihnachtsgeduld.
EIN WUNDER
11.23
Delio ist da!!! DAS FREUT!!! Wie wir ihn und seine Ankunft gefeiert haben! Dolles Ding! Auf ein langes, gesundes, glückliches, erfolgreiches Leben, voller Liebe und Spaß und auf das es ihm nie an irgendwas fehlt. Ich werd mein bestes geben, damit es so sein wird und ich eine der besten zwei Tanten der Welt werde. Der kleine Engel.
Zurück
11.23
Da hab ich aber lang nicht mehr geschrieben, was?
Schlimm, schlimm. Hab viel zu tun und es ist viel passiert und außerdem war der Markus auch 6 Tage hier.
Das war fein. Wir haben uns die Stadt nochmal angeguckt und waren im Museum und auf den Camden Markets. Die Camden Markets sind was feines. Da gibts ganz ausgefallen, alternativen Krimskrams und Zeug und Kleidung und Essen und sowieso tolle Sachen.
Natürlich haben wir dem Markus auch ein bisschen Nachtleben gezeigt. Um in den Club zu kommen, musste man nicht nur bezahlen, man wurde auch abgetastet, die Taschen untersucht und die Ausweise gescannt. Xenia hat den Fehler gemacht, sich plötzlich zu bewegen, als ihr Geld runtergefallen ist. Sie wurde schroff rumgerissen und aufgefordert sich weiter abtasten zu lassen. HättenMan hätte meinen können, dass wir in irgendein streng geheimes amerikanisches militär-forschungslabor eingedrungen sind.
Die Engländer übertreiben sowieso mit ihrem paranoiden Überwachungswahn. Allein in und um unsere Wohnung sind mindestens 5 Kameras. In unserer Uni sowieso. Im Bus sind 9 Kameras auf alles gerichtet. Passenderweise hängen auch noch die Bildschirme dazu im Fahrgastraum, sodass man sich gegenseitig perfekt überwachen kann.
Außerdem gibt es nur sehr wenige Mülleimer. Haben mal einen Kaffeebecher eineinhalb Stunden durch die Stadt getragen, weil nirgends ein Mülleimer war. Der Grund dafür: In zu vielen Mülleimern kann man zuviel Sprengstoff verstecken. … Ahja. Deswegen sind besonders in der Nähe von Sehenswürdigkeiten, wie zum Beispiel dem Buckingham Palace, keine Mülleimer. Leider sind da auch ziemlich viele Touristen und somit liegt sehr viel Müll auf der Straße.
An jeder Straßenecke sind außerdem Schilder, die einen darauf hinweisen, 24 Studnen überwacht zu werden. Wer überwachtdie ganzen Bildschirme??? Wer überwacht die Leute, die alle überwachen? Eigentlich dürfte England überhaupt kein Problem mit Arbeitslosigkeit haben, weil es mindestens 3 Millionen Jobs in der Überwachungsbranche gibt.
Wenn das nicht genug wäre, haben wir ja auch noch den “Neighbourhood Watch”. Das sind Leute aus der nachbarschaft, die höchstwahrscheinlich nichts zu tun haben und sich zusammenschließen und überall die Augen offenhalten, dass sich ja kein bösewicht herumtreibt. Außerdem schauen die bestimmt dahin, wo die Kameras nicht hinkommen. Unter Steine zum Beispiel.
Als Markus weg war haben Xenia und ich fleißig an unseren Zucker-Bösewichten weitergearbeitet. Der Dalek ist jetzt fertig. Dazu ein Poster und ein Film. Beides nur mehr oder weniger provisorisch, da wir bis zur finalen Abgabe noch bis März Zeit haben. Dann wirds noch richtig fotografiert und der Film bearbeitet. Unsere Note bis jetzt: 5 Punkte, also eine 2+. Mit dem Vermerk: Potential zur Verbesserung. Und da es verbessert wird, wirds bestimmt noch ne 1.
das video dazu gibts auf diesem link: http://vimeo.com/32315158
aber ihr müsst ein passwort eingeben. Das Passwort ist: dalek123
Einfach auf “Submit” klicken und es geht los!
Die Musik ist die Titelmelodie der Serie Dr.Who, woraus der Dalek stammt.














